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Ein dichter Nebel aus Rauch und Düften wallt durch die Landschaft. In der Ferne ist ein leises Gemurmel von Menschen kaum wahrnehmbar. Dazwischen stimmt eine frische und gesunde Brise eine Symphonie aus natürlichen Tönen an und lässt die Blätter an den Bäumen tanzen. Eine magische Stimmung hat sich über die Bäume und Berge gelegt. Nachdem Mister Kiesel und der Gartenarchitekt das Reich der Steine verlassen hatten, wurden sie von diesem magischen Nebel angezogen. Überwältigt und staunend folgten sie dem faszinierenden Grau – leider ohne auf ihre Schritte zu achten. Sie haben sich verirrt. 

Glücklicherweise wird das Gemurmel der Menschen nun zunehmend stärker. Töne und Laute, die Mister Kiesel bis anhin noch nie gehört hat. Verdutzt und voller Neugier nähert er sich dem unbekannten Geräusch, bis er dieses deutlich vor sich vernehmen kann. Jetzt erst erkennt er das Gemurmel als Sprache. Eine Sprache, die ungewöhnlich schnell und laut gesprochen wird: Italienisch. Auf einen Schlag dämmert es Mister Kiesel und sein Herz macht einen Sprung – denn er und sein Begleiter von der Gartenkultur GmbH befinden sich im Land des Nephos. In Bellinzona. Dort wo das  innovative Nephos-Team schon seit 2005 die Idee, natürlichen Nebel nachzubilden, immer weiter entwickelt und mittlerweile eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für Industrie und Design anbietet. Das Wasser wird unter Hochdruck durch spezielle Nephos-Düsen geleitet und so in Mikroteilchen zerstäubt. Die unmittelbare Verdunstung des Wassers entzieht der Umgebung Wärme und lässt die Temperatur sinken. 
Mister Kiesel und der Gartenarchitekt sind hin und weg von der Idee von Nephos. Ergo haben sie mitten im Nebel neue Kollegen und Mitstreiter für die Giardina gefunden.

Mister Kiesel möchte aber während der Giardina nicht die ganze Zeit in diesem künstlich erzeugten Nebel stehen, weswegen nun innovative Köpfe gefunden werden müssen – und für diese Aufgabe gibt es nur eine Adresse: Die Holzbauspezialisten der Blatti Holzbau AG aus dem Simmental.
Die beiden Gefährten schnüren ihre Schuhe und machen sich auf den Weg. Sie kämpfen sich durch den Nebel zurück. Nach und nach wird die Sprache wieder vertrauter. Endlich nähern sie sich den Regionen der Schweiz, in denen die Menschen langsamer sprechen.

Als sie aus dem Nebel heraustreten und Mister Kiesel resigniert wahrnehmen muss, dass sie zum zweiten Mal an diesem Tag vom Weg abgekommen sind, rasen urplötzlich, wie aus dem Nichts, Skifahrer aus aller Welt an ihnen vorbei, bejubelt von einer frenetischen Masse. Ein eindrückliches Spektakel. Mister Kiesel erkennt nun auch wieder, wo er ist: In Adelboden – Lenk… dänk! 
Das Ziel ist also in Sicht. Ein bisschen angesäuselt verlassen Mister Kiesel und sein Begleiter die Veranstaltung und setzen ihre Reise fort. Sie wandern weiter quer durch die Ferienregion Adelboden-Lenk-Simmental. Ihr Weg führt über den spektakulärsten und anspruchsvollsten Klettersteig in den Schweizer Alpen, vorbei an schneebedeckten Gipfeln und schäumenden Wasserfällen, durch wildromantische Schluchten bis hin zu idyllischen Gebirgsseen. Voller Eindrücke und authentischer Naturerlebnisse kommen sie im Simmental an. Dort tragen sie ihre Situation den Holzwirkern der Blatti Holzbau AG vor. Weil den Blatti-Giele zufriedene Menschen so wichtig sind, wie die Häuser, in denen sie wohnen, unterstützen sie das Projekt. Die Holzbauspezialisten nehmen die Vision des „kleinen“ Steins auf und machen diese zu ihrer Herausforderung. Eine Herausforderung, die sie mit Bravour gemeistert haben. Das Resultat ist nämlich eine aussergewöhnliche Chalet-Konstruktion aus über 100-jährigem Holz, deren Dach wie ein Sonnensegel geformt ist. Dieses Chalet soll Mister Kiesel vor Nebel und Wetter schützen und ihm ein angenehmes Wohngefühl an der Giardina 2016 vermitteln. Eine weitere Freundschaft wurde an diesem Tag geschlossen.